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Da ich dann der Liebe wegen in das schöne Havelland gezogen bin hatte ich mir direkt in der ersten Woche erst mal eine Friedfischkarte geholt und bin direkt an die Havel gegangen und hab Brassen gekracht... Nach einem Jahr wiederum hatte es mich irgendwie in den Fingern gejuckt und ich wollte auf Karpfen gehen. Gesagt, getan, erst mal ein Karpfenset gekauft. Pod, 2 Ruten, Bissanzeiger, Rollen und Schnur war dabei... 120 Euro hat es mich gekostet... Aber mir scheinte das ich das Geld mehr oder weniger umsonst ausgegeben hatte, denn fangen lies sich damit kein Karpfen.
Ich denke aber das es nicht am Tackle lag, sondern eher an meinen damals beschränktem Können.
In der Theorie kann mir denke ich mal kaum einer was vormachen, aber wenn ich sehe das Basti 3 Fische die Nacht über fängt und ich nur einen muss ich wohl oder übel noch ein wenig mehr in der Praxis üben bzw. das theoretische besser umsetzen... Im Grunde genommen hat mir mein Mentor, der Basti, einiges vor allem sehr wertvolles gegeben... Zeit, Ruhe, Informationen... Wissen, wissen und wissen ist das eigentliche A und O des Karpfenangelns... Nicht das Tackle wie viele Leute glauben. Viele würden über mein derzeitiges Tackle lachen, mach ich auch ab und zu, aber ich fange meinen Fisch. Und das in fast jeder Session zur Zeit. Und ich denke mal darauf kommt es an. Jedenfalls neben den normalen Sachen wie z.B. Natur, Ruhe, Entspannen und und und...
Weil wie viele Angler können von sich behaupten in jeder Session Fisch zu fangen...
Nicht viele, und ich gehöre bald dazu!
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